Monatsarchiv für November 2013

Nov 22 2013

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Königsfeier 2013

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Dilsberger Sportschützen proklamierten ihre Könige
Neuer Austragungsmodus sorgte für überraschende Ergebnisse
16. November 2013

Das Königsschießen ist zweifellos auch für die Dilsberger Sportschützen der jährliche Höhepunkt. Zur traditionellen Königsfeier im heimischen Schützenhaus begrüßte Oberschützenmeister Jens Heinzelmann die Schützenfamilie, besonders die amtierenden Würdenträger und blickte auf das 40-jährige Vereinsjubiläum zurück. Bei einem gemütlichen Abendessen wurde eifrig gerätselt, wem wohl in diesem Jahr der beste Treffer gelungen war.
Insgesamt traten 29 Sportschützen an, um in den Kategorien Jugend, Damen und Herren ihren König zu ermitteln. Wie gewohnt durfte jeder Teilnehmer fünf Schuss mit dem Luftgewehr absolvieren und die Treffer anschließenden mit der elektronischen Auswertemaschine exakt vermessen. Hier waren teilweise  tausendstel Millimeter über die Platzierung ausschlaggebend. Ein Wettkampf wie immer? Nein, keineswegs, denn die Schießleiter, Torsten Rupp und Sandra Bellem, hatten sich in diesem Jahr etwas Besonderes einfallen lassen. Jeder Schütze musste mit einem Vereinsgewehr ohne Hilfsmittel schießen, also ohne Schießausrüstung. Dieser neue Modus war für manch einen Schützen ungewohnt, was zu überraschenden Ergebnissen führte. Während von den meistens erfolgreichen Schützen dieses Mal einige leer ausgingen, hatten solche, die schon lange nichts mehr gewonnen hatten in diesem Jahr die Nase vorn.

Spannung lag in der Luft als die Schießleiter die Ergebnisse bekannt gaben und mit dem Titel bei der Jugend begannen. Hier konnte Kevin Neidig seinen Doppelerfolg aus dem letzten Jahr wiederholen und gewann mit einem Zehner (119,5 Teiler) sowohl den Titel als auch die Jugendscheibe. 1. Prinz wurde Patrik Reinhold (1. Prinz) und 2. Prinz Sebastian Meier. Auch bei den Damen gab es eine erfolgreiche Titelverteidigung, Sandra Bellem konnte mit einem Zehner (34 Teiler) ihren Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen. Ihr zur Seite stehen als 1. Prinzessin Any Mayer und Silke Kober als 2. Prinzessin. Für die größte Überraschung sorgte bei den Herren Günter Schmidt, der mit einem Neuner (170,6 Teiler) zum ersten Mal den Titel gewann, gefolgt von Eduard Kismann (1. Prinz) und Raphael Maier (2. Prinz). Das Ergebnis dürfte als Novum in die Vereinsgeschichte eingehen, dass ein Neuner für den Königstitel ausreicht gab es noch nie.

Die Königsscheibe der bisherigen Würdenträger gewann bei den Damen Silke Kober und Jens Heinzelmann bei den Herren. Nach der Proklamation folgte der traditionelle Walzer des neuen Königpaares, das auch auf dem glatten Parkett eine gute Figur abgab. Die musikalische Unterhaltung übernahm in bewährter Weise „Haus- und Hofmusikant“ Lothar Förderer mit Sängerin Petra Weber. Mit bekannten Schlagermelodien lockten sie die Paare auf die Tanzfläche. Den Beiden galt ein herzliches Dankeschön ebenso wie dem engagierten Helferteam des Musikvereins für die Bewirtung.

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Nov 06 2013

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Kreisschützenball 2013

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Kreisschützenball mit Proklamation der Würdenträger 2013

Ehrungen und kritische Worte – ein Plädoyer für den Schützensport

Für die 16 Mitgliedsvereine des Sportschützenkreises 4 – Neckartal stand mit dem Kreisschützenball eine ganz besondere Veranstaltung auf dem Programm. Gastgeber war dieses Mal der Sportschützenverein Dilsberg, der sein 40-jähriges Bestehen feierte. Oberschützenmeister (OSM) Jens Heinzelmann begrüßte nach dem feierlichen Einzug der Fahnenträger, in der Graf von Lauffen-Halle die Schützenfamilie, insbesondere den stellvertretenden Ortsvorsteher Karlheinz Streib, Landesschützenmeister (LSM) Roland Wittmer, Kreisschützenmeister (KSM) Reinhard Zahn sowie die amtierenden Würdenträger.

Für die Gemeinde würdigte Karlheinz Streib den erfolgreichen Verein, der sich aktiv an örtlichen Festen beteilige und mit seiner Nachtwächter-Gruppe Führungen durch die Bergfeste anbiete. LSM Wittmer erwies seine Reverenz und nutzte die Gelegenheit für kritische Worte. Das Schützenwesen sei geprägt von Menschlichkeit und Miteinander, doch: „Die Medien bringen uns Sportschützen und unsere Existenz mit kranken Schützen in Zusammenhang.“ Dabei sei in der Ausübung des Sports nie ein Mensch getötet worden, während andere Sportarten Polizeieinsatz benötigen. „Wir stehen unter Generalverdacht was kranke Menschen anrichten. Das geht schon in der Schule los, wo jugendliche Schützen gemobbt werden und es scheint kein Mittel gegen diese Vorurteile zu geben.“ In der bundesweiten Mitgliedschaft setze eine Lethargie ein, viele geben ihre Waffen zurück. Die Vereine rief er auf, den gewissenhaften Umgang mit Gewehren und die positive Entwicklung bei Jugendlichen durch angeeignetes Verantwortungsbewusstsein zu zeigen. „Wir haben mehr Anerkennung und Achtung verdient!“, stellte er unter zustimmendem Applaus fest. Mit Blick auf die Dilsberger Schützen lobte er Kameradschaft und den engagierten OSM Heinzelmann. „Ihr seid zwar nicht der größte Verein jedoch der Unterbau des Verbandes, die Basis und darauf dürft ihr Stolz sein.“ Für die Bereitschaft den Kreisschützenball auszurichten dankte KSM Zahn und wies auf fehlende Mitarbeiter im Bereich Jugend und Pressearbeit hin. „Von unserer Jugend und unserer Jugendarbeit hängt unsere Zukunft ab. Wir sind immer bestrebt uns positiv darzustellen, was man mit einer guten Pressearbeit bewerkstelligen könnte.“, Dazu zitierte er Laotse: „Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.“ Für die Unterstützung seitens der Familien überreichte er stellvertretend an Susanne Heinzelmann, Lisbeth Wittmer und Conny Streib einen Blumenstrauß.

Vereinsinterne Ehrungen führten OSM Heinzelmann und Schützenmeister Raphael Maier durch, sie überreichten die Silberne Vereinsnadel für 25 Jahre Mitgliedschaft sowie die Goldene Vereinsnadel für 40 Jahre an die Gründungsmitglieder. Zur Auflockerung spielte der Musikverein Trachtenkapelle Dilsberg, der mit seinen spritzigen Beiträgen für beste Unterhaltung sorgte. Neben den Musikern auf der Bühne übernahm ein Helferteam des Vereins die Bewirtung der Gäste. Mit einer köstlichen Einlage erfreuten „Die 3 Diabolo´s“, drei „Tenöre“ die hingebungsvoll bekundeten „Aber dich gibt´s nur einmal für mich“.

Für besondere Verdienste ehrte KSM Zahn, zusammen mit seinem Stellvertreter Jürgen Dinkeldein, mit der Bronzene Ehrennadel Raphael Maier und Günter Schmidt, mit der Ehrennadel in Silber sowie in Bronze für ihre Vorstandstätigkeit Hannelore Gallian und für sportliche Erfolge erhielt Kerstin Liebsch vom SSV Eberbach die Ehrennadel in Gold. In der Mannschaftsbewertung der Kreismeisterschaft 2013 belegte der SSV Spechbach mit 18 Mal Gold, 9 Mal Silber und 5 Mal Bronze souverän den 1. Platz vor dem SSV Bammental und SSV Eberbach. Die Wanderpokale der Rundenkampfsieger gingen an KKS Hirschhorn I (Luftgewehr), SSV Waldwimmersbach I (Luftpistole), SSV Spechbach II (Kleinkaliber), SSV Pleudersbach I (Sportpistole), SSV Eberbach I (Luftgewehr Auflage) und SSV Spechbach I (Kleinkaliber Auflage).

Nach einer kleinen Pause fand die Auszeichnung der amtierenden Würdenträger statt. Dann nahte der Höhepunkt des Abends und als erstes wurde die Landesschützenkönigin Rita Dinkeldein vom SSV Moosbrunn auf die Bühne gerufen, die wie im Vorjahr den Titel errang. Mit Spannung wurde die Proklamation der Kreiskönige 2013 erwartet. In der Jugendklasse gewann Sina Eitelbuß vom SSV Moosbrunn (243 Teiler) den Titel, gefolgt vom 1. Ritter Felix Bidmon KKS Hirschhorn (269 Teiler) und dem 2. Ritter Niklas Skarke SG Neckargemünd (272 Teiler). Dass die Moosbrunner Frauen Spitzenklasse sind zeigte sich auch in der Schützenklasse, die Gudrun Jung (56 Teiler) als Kreiskönigin für sich entschied, gefolgt vom 1. Ritter Rolf Schreiner vom SSV Spechbach (90 Teiler) und Michael Brockmann vom SSV Eberbach (94 Teiler) als 2. Ritter. Zum krönenden Abschluss erklang das Badnerlied, zu dem sich alle von den Plätzen erhoben und mitsangen.

KSM Zahn wünschte den Aktiven weiterhin viele sportliche Erfolge und den Ehrenämtern gutes Gelingen. Für die gastgebende Kommune überreichte er Karlheinz Streib die silberne Ehrennadel. Dem Kreisschützenmeister dankte OSM Heinzelmann für seine Hilfe bei der Organisation und allen Helfern sowie Auftretenden die zum Gelingen beigetragen hatten. Zum Abschluss kündigte er einen nicht alltäglichen Einsatz der Feuerwehr Dilsberg an. Mit einer gelungenen Interpretation von „YMCA“ präsentierten die rhythmischen Floriansjünger einen Knüller. Nach dem offiziellen Teil übernahm Alleinunterhalter Lothar Förderer zusammen mit seiner charmanten Gesangsbegleitung Petra die Unterhaltung. Mit internationalen Schlagern animierten sie die Schützenfamilie zum Mitsingen und Tanzen.

Der Kreisschützenball war ein würdiger Abend an dem erfolgreiche Sportler geehrt und Menschen vorgestellt wurden die sich um das Vereinsleben verdient gemacht haben.

Vereinsinterne Ehrungen des Sportschützenvereins Dilsberg

Für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten die Silberne Vereinsnadel:

Maria Bellem, Bernhard Hoffmann, Heinz Jirasko, Ralf Lischer, Brigitte Maurer, Hilde Schäfer, lothar Schäfer, Ingeborg Schroll, Doris Spieth

Für 40 Jahre als Gründungsmitglieder wurden mit der Goldenen Vereinsnadel ausgezeichnet:

Dieter Baust, Andreas Bellem, Thomas Bellem, Ralf Göschl, Joachim Hofmann, Gerhard Horchheimer, Eduard Kismann, Erwin Lanzer, Edgar Ohlhauser

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Nov 03 2013

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Oktoberfest 2013

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Dilsberger Schützen feierten zünftiges Oktoberfest
Bayrische Spezialitäten und Musik lockten die Gäste ins Schützenhaus

27. Oktober 2013

Das urige Oktoberfest der Dilsberger Sportschützen führte wieder viele Besucher ins Schützenhaus. Auch wenn der Wind hin und wieder stürmisch durch den Bannholzwald blies, davon ließen sich weder Einheimische noch Wanderer  abschrecken, denn die blau-weiße Tradition weiß man auch auf dem Dilsberg zu pflegen. Bei Bayrischen Spezialitäten und zünftiger Musik, da lässt es sich gut aushalten. Oberschützenmeister Jens Heinzelmann begrüßte den stellvertretenden Ortsvorsteher Karlheinz Streib, Ortschaftsräte, die Schützenfamilie sowie Gäste aus nah und fern.

Großer Beliebtheit erfreuen sich die frisch zubereiteten köstlichen bayrischen Spezialitäten. Von der Leberknödelsuppe bis hin zum Grill-Haxen mit Kraut oder die berühmte Weißwurst mit Brezel, die Speisekarte hielt so manches Schmankerl parat. Dazu ein frisch gezapftes Bier vom Fass, besser hätte es auch in der bayrischen Metropole nicht schmecken können. Die zünftige musikalische Unterhaltung übernahm Alleinunterhalter Lothar Förderer auf seinem Keyboard. In bewährter Manier spielte und sang er bekannte Schlager und Schunkellieder. „Und jetzt hakt euch mal beim Nachbarn ein und schunkelt mit“, lud er die Gäste zu einer rhythmischen Bewegungseinlage ein und die ließen sich nicht zweimal bitten. Man rückte zusammen, hakte sich unter und stimmte in die bekannten Volkslieder ein. Wer Lust hatte, der konnte auch das Tanzbein schwingen. Verbrauchte Energie ließ sich problemlos wieder erneuern, denn die Kuchentheke lockte mit einer reichhaltigen Auswahl an leckeren Kuchen.

Die Helfer hatten ordentlich zu tun und meisterten den Ansturm gekonnt, ob hinter der Theke, beim Bier zapfen oder im Service, die Gäste waren zufrieden. In der Küche hatte sich altersbedingt ein Wechsel vollzogen, doch auf die langjährige Erfahrung der Vorgänger konnte man aufbauen und so verlief das erste Oktoberfest unter neuer Regie reibungslos und erfolgreich. Wieder einmal sorgten die Sportschützen mit ihrem Oktoberfest für gute Stimmung und holten ein Stück bayrische Tradition auf den Dilsberg.

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